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Das Surangama-Sutra ist ein Mahayana-Sutra, das im Zen-, Chan- und im Reines-Land-Buddhismus einen hohen Stellenwert hat. In diesem Sutra erläutert Shakyamuni Buddha (Veganer) die die Frage von Ananda über die „Schritten, die zur Erleuchtung führen“ die Gesetze der Kausalität, was Illusion ist und die Wege zum Pfad der Erleuchtung. Es enthält Details über die verehrte Bodhisattva Guanyin (Veganerin), erläutert den himmlischen Klangstrom sowie die Bedeutung der Einhaltung der edlen Gebote, zu denen auch der Verzicht auf das Töten von Tieren und das Essen von Tierfleisch gehört. „Ihr solltet wissen, dass diejenigen, die Fleisch essen, [...] wieder in das bittere Meer von Samsara zurückfallen und nicht meine Schüler sein können. Da sie sich unaufhörlich gegenseitig töten und verschlingen, wie könnten sie den drei Welten der Existenz entkommen?“ Surangama-Sutra Abschnitt 5: Die Erleuchtung anderer Der Buddha hat vorausgesagt, dass dies das erste Sutra ist, das in der Endzeit des Dharma verschwindet, und er gibt auch Ratschläge, wie man Lebewesen in dieser Zeit vor dem Untergang bewahren kann. Heute präsentieren wir Ihnen Auszüge aus „Die drei kleinen Schritte zur Auslöschung von Samsara“ und „Die zehn Stufen des Bodhisattva-Glaubens“ aus dem Surangama-Sutra, übersetzt von Upasaka Lu K‘uan Yu Die drei kleinen Schritte zur Auslöschung von Samsara „Was sind diese drei kleinen Schritt? Diese sind: die hilfreiche Praxis zur Beseitigung aller Nebensachen; die Hauptpraxis zur Auslöschung der Grundursachen und die fortschreitende Praxis, um das Wachsen des Karmas zu stoppen. Was sind die Nebensachen? Ananda, diese zwölf Arten in der Welt verdanken ihre Existenz vier Arten der Ernährung: durch Essen, Berühren, das Nachdenken über und das Bewusstsein für Nahrung. Daher sagt der Buddha, dass alle Lebewesen für ihre Dauer im Samsara auf Nahrung angewiesen sind. [...] Was sind die Grundursachen? Ananda, jene Praktizierenden, die in den Zustand des Samadhi eintreten möchten, sollten zunächst streng die Regeln des reinen Lebens befolgen, um die Begierde aus dem Geist zu verbannen, indem sie auf Fleisch und Wein verzichten und gekochte statt rohe Nahrung zu sich nehmen. Ananda, wenn sie nicht auf Fleischessen und das Töten verzichten, werden sie niemals den drei Daseinswelten entkommen. Sie sollten Begierde als ebenso gefährlich wie eine giftige Schlange oder tödlichen Feind betrachten. Sie sollten damit beginnen, die [...] vier Verbote für Mönche und die acht für Nonnen strikt einzuhalten, um den Körper zu zügeln, und sich dann an die Bodhisattva-Disziplin halten, um sicherzustellen, dass der Geist nicht in Aufruhr gerät. Wenn sie diese Gebote einhalten, werden sie das Karma, das zu Geburt und Töten führt, für immer auslöschen. Wenn sie nicht mehr stehlen, werden sie anderen nichts schulden und keine Schulden zu begleichen haben. Diejenigen, die in ihrer Samadhi-Praxis die Regeln des reinen Lebens einhalten, werden mit eigenen Augen, ohne die Hilfe des Deva-Blicks, alle Welten in den zehn Richtungen sehen können. Sie werden den Buddha sehen, wie er den Dharma predigt, werden die heilige Lehre persönlich empfangen, werden die transzendentale Kraft erlangen, die es ihnen ermöglicht, frei in allen Welten zu wandern, und werden das Buddha-Wissen über alle Formen ihrer eigenen und der früheren Existenzen anderer erlangen, wodurch sie vor allem Unheil gefeit sein werden. Dies ist der zweite Schritt der schrittweisen Praxis. Was geschieht, wenn das Karma nicht mehr wächst? Die Geister dieser Praktizierenden, die die Verbote einhalten und nun frei von sinnlichem Verlangen sind, werden nicht außen auf der Suche nach Sinneseindrücken umherirren, sondern zum Inneren (Geist) zurückkehren. Da es an ursächlichen Sinneseindrücken mangelt, wenden sich ihre Sinne, die somit von Äußerlichkeiten losgelöst sind, dem (ungeteilten) Einen zu, dem – da die sechs Funktionen nicht mehr unterscheiden – alle Welten rein und klar erscheinen werden. Dies gleicht einer Kristallkugel, in der ein heller Mond leuchtet. Ihr Körper und ihr Geist werden Freude und Trost in dem Zustand absoluter und vollkommener Unvoreingenommenheit erfahren, in dem die esoterische Vollkommenheit und reine Absolutheit aller Tathagatas erscheinen. Sie werden dann die große Geduld des Ungeschaffenen erlangen und ihren Fortschritt auf dem Weg zur Heiligkeit fortsetzen. Dies ist der dritte Schritt der schrittweisen Praxis.“ Weiteres Voranschreiten in der Bodhisattva-Entwicklung – Die Stufe der trockenen Weisheit „Ananda, diese tugendhaften Menschen lassen ihr sinnliches Verlangen versiegen und lösen ihre Sinnesorgane von den Sinneseindrücken; dieses Verwelken der Ursachen stoppt das Wachstum des Karmas. Der anhaftende Geist ist nun leer und klar, da er unvermischte Weisheit ist, die von Natur aus vollkommen und strahlend ist und alle Welten in den zehn Richtungen erleuchtet. Diese Verwirklichung der Weisheit wird als Stufe der trockenen Weisheit bezeichnet, da sie ihre sinnlichen Gewohnheiten abgeschnitten haben, aber noch nicht in den Dharma-Strom des Tathagata eingetreten sind.“ Die Zehn Stufen des Bodhisattva-Glaubens 1. Nachdem sie die trockene Weisheit verwirklicht haben, wird, wenn sie ihren fortschrittlichen Geist nutzen, um in die innerste Tiefe zu blicken, das vollkommene und tiefgründige Wesen des Geistes offenbar werden. Dieser Zustand absoluter Vollkommenheit führt zur wahren Absolutheit, was zur Beständigkeit des absoluten Glaubens und zur vollständigen Auslöschung allen falschen Denkens führt. Dies ist der Mittelweg in seiner wahren Reinheit und wird als die Stufe des Bodhisattva-Glaubens bezeichnet. 2. Ihr auf diese Weise wahrhaft erlangter Glaube gewährleistet ihr vollständiges Verständnis, das nicht mehr durch die fünf Aggregate, die zwölf Sinnesbereiche (ayatana) und die achtzehn Sinnesfelder (dhatu) behindert wird und somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umfasst. So werden die lasterhaften Gewohnheiten offenbart, die zu ihren unzähligen Inkarnationen in der Vergangenheit führten, an deren kleinste Details sie sich nun erinnern können. Dies wird die Stufe der Erinnerung (oder des Nichtvergessens) genannt. 3. Diese absolute Vollkommenheit in ihrer Reinheit bewirkt, dass das Wesentliche (die Weisheit) alle seit der Zeit ohne Anfang erworbenen unheilsamen Gewohnheiten in eine strahlende Essenz verwandelt, die sich weiter auf das Wahre und Reine zubewegt. Dies wird die Stufe des eifrigen Fortschritts genannt. 4. Die Essenz des Geistes, die sich nun manifestiert, ist die Weisheit (die die Dunkelheit der Unwissenheit zerstört). Dies wird die Stufe der Weisheit genannt. 5. Diese strahlende Weisheit leuchtet nun in Stille und Tiefe auf ihre eigene Substanz herab und gewährleistet so die dauerhafte Vereinigung von Funktion und Substanz. Dies wird die Stufe des Dhyana genannt. 6. Das Licht des Dhyana wird immer heller. Es ist nun durchdringender und verhindert jeglichen Rückschritt. Dies wird die Stufe des Nicht-Rückschritts genannt. 7. Der Geist, der nun reibungslos voranschreitet, bewahrt alle bisherigen Errungenschaften und ist sich aller Tathagatas in den zehn Richtungen bewusst. Dies ist die Stufe des Schutzes des Dharma. 8. Die Helligkeit der Weisheit, die auf diese Weise bewahrt und gestärkt wurde, kann nun durch ihre transzendentale Kraft das Licht des Mitgefühls des Buddha widerspiegeln und dadurch in Seinem (Körper) verweilen, wie zwei helle Spiegel, die einander gegenüberstehen und sich bis ins Unendliche widerspiegeln. Dies ist die Stufe der reflektierenden Kräfte. 9. Das Licht des Geistes wendet sich dann nach innen und vereint sich für immer mit der unübertroffenen absoluten Reinheit des (inneren) Buddhas, wodurch es im nicht-rückläufigen Zustand transzendentaler Nicht-Handlung (Wu Wei) ruht. Dies ist die Stufe der unerschütterlichen Disziplin (sila). 10. Ein großer Trost ergibt sich aus dieser Ruhe in der Disziplin, die es dem Geist ermöglicht, nach Belieben überall in den zehn Richtungen zu wandern. Dies wird die Stufe des Geistes der hohen Entschlossenheit genannt.











